Aktuell im Raum8

Foto: Goto
 
 
GOTO - "Playground Zero"
Vernissage: 22.03.2019 | 19:00
Finissage:    09.04.2019 | 19:00

Öffnungszeiten: Dienstags 17:00 - 20:00
                        Mittwochs 17:00 - 20:00
Raum 8 | 8. Mai-Straße 28
Goto bespielt den Raum 8.
Eine kollektive Auseinandersetzung mit dem Kindlichen in der Kunst.
Der Spielplatz als Ort kreativer Synergien welcher eine Plattform für unmittelbare Begegnung bietet.
 
Goto Verein der Künste: David Mase / Celine Struger / Daniel Sostaric / Romana Egartner / Niclas Anatol / Martin Egger / Nina Herzog / Kerstin Bennier / Markus Riedler / István Antal / Daniel Hosenberg / Michael Tatschl / Sascha Mikel

Foto: Wunderkastl

 

 

31.01.2019 / 19:00

Kerstin Bennier: Vernissage „Utopisch Fremd“ 

 

Raum 8 | 8. Mai Straße 28 | 9020 

 

Öffnungszeiten Raum8 im Februar 2019

DI und DO, jeweils von 16 - 20 Uhr

 

„Too much love will kill you“ ist nicht nur der Name eines bereits 1988 aufgeführten aber erst 1992 veröffentlichten Queen Stückes sondern auch der programmatische Titel der Arbeit von Kerstin Bennier, die sich in ihrem Werk zum einen mit den prekären Arbeitsverhältnissen unserer Zeit als auch mit dem Stellenwert der Kunst als Mittel einer narzisstischen Selbstwertregulation befasst.
Was passiert mit einer Person wenn ein Ungleichgewicht zwischen beruflichem Engagement und dem Gegenwert erhaltener Belohnung entsteht? Dysfunktion die in Form von Vulnerabilität erscheint gilt mitunter auch als Wegweiser in den miteinander kommunizierenden Bildern der Arbeit Benniers. Verschüttet nach einer Invasion der Herzen zeigen sich die Umrisse eines Körpers, der nicht mehr zu atmen scheint. Gezogen und gezerrt wird der Körper, in alle Richtungen gedehnt bis er endgültig auseinander klafft. Die Künstlerin selbst spricht von einem Zuviel, das sich bedrohlich in alle Lebensbereiche ausbreitet und am Ende das Leben kostet. Was genau „too much“ ist zeigt sich gesellschaftlich in unterschiedlichsten Gestalten. Die Angst vor dem Fremden, der Überflutung, dem Verlust scheinen maßgeblich beteiligt an der neuen Ordnung und der damit verbundenen Heimatliebe.
„You're headed for disaster' cause you never read the signs. Too much love will kill you - every
time.“
Michaela Schimun, Wien November 2018